Sehr geehrte Damen und Herren
Die Lage im Hafen Rotterdam hat sich weiter verschärft. Auslöser sind reduzierte Umschlagskapazitäten am Terminal ECT Euromax (EMX), wodurch bereits seit letzter Woche deutlich weniger Binnenschiffe abgefertigt werden können.
Um die Situation zu entschärfen, wurden zusätzliche Seeschiffe auf das Schwesterterminal ECT Delta (DDE/DDN) umgeleitet. Diese Verlagerung hat jedoch dazu geführt, dass nun auch dort die Kapazitäten für Binnenschiffe nahezu ausgeschöpft sind.
Auswirkungen
• Mehrere Binnenschiffe konnten nicht oder nur mit erheblicher Verzögerung abgefertigt werden.
• Wartezeiten von über einer Woche wurden bestätigt.
• Eingeschränkte bzw. ausbleibende Abfertigung von Binnenschiffen
• Um den Fahrplan stabil zu halten, mussten einzelne Schiffe ohne Abfertigung Rotterdam verlassen.
Unsere Maßnahmen
• Verlagerung von Transporten verstärkt auf die Bahn
• Erweiterung verfügbarer Bahnkapazitäten an EMX und ECT
• Kurzfristige Umbuchungen zwischen Bahn und Binnenschiff, je nach Terminalauslastung
• Nutzung alternativer Terminals wie RWG und APM2, die derzeit stabiler operieren
Diese Maßnahmen sind notwendig, um einen vollständigen Stillstand der Transportketten zu vermeiden.
Ausblick
Die angespannte Lage wird voraussichtlich mindestens zwei weitere Wochen andauern. Eine kurzfristige Entspannung ist derzeit nicht in Sicht.
Wichtiger Hinweis
Kurzfristige Änderungen sind derzeit leider unvermeidbar. Für verspätete Transporte können wir keine Haftung übernehmen. Folgekosten durch Verspätungen oder Umladungen können leider nicht ausgeschlossen werden können. Allfällige Kosten wie bspw. Demurrage-, Detention, oder Storagekosten gehen zu Lasten der Ware.
Unser Team arbeitet mit Hochdruck daran, die Auswirkungen für Sie so gering wie möglich zu halten und Sie schnellstmöglich über Änderungen zu informieren.
Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.
Ihr Streck Übersee-Team