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Wichtige Information zu aktuellen Einschränkungen im Luft- und Seefrachtverkehr im Nahen Osten

Wichtige Information zu aktuellen Einschränkungen im Luft- und Seefrachtverkehr im Nahen Osten (Stand 03.03.2026)

Die Sicherheitslage im Nahen Osten hat sich infolge der jüngsten militärischen Spannungen deutlich verschärft. Betroffen sind sowohl der regionale Luftraum als auch mehrere strategisch wichtige internationale Seewege. Dadurch kommt es zu spürbaren Beeinträchtigungen globaler Lieferketten zwischen Europa, Asien, Afrika und Australien. Die Lage bleibt dynamisch und kann sich kurzfristig weiter verändern.

Luftfracht:
Mehrere Lufträume sind derzeit temporär geschlossen oder nur eingeschränkt nutzbar. Besonders betroffen sind die zentralen Drehkreuze Dubai (DXB), Abu Dhabi (AUH) und Doha (DOH), die eine Schlüsselrolle für Verbindungen zwischen Europa, Asien, dem indischen Subkontinent, Afrika und Australien spielen. Auch Flughäfen u. a. in Israel, Iran, Jordanien und Irak operieren teilweise nur eingeschränkt.

Die Folgen sind Umleitungen, Ausfälle von Anschlussflügen, verlängerte Laufzeiten, reduzierte Kapazitäten sowie kurzfristige Ratenanpassungen. Sendungen mit Transit über diese Hubs sind aktuell nur eingeschränkt planbar; auch nach einer Wiederaufnahme des Betriebs ist mit Verzögerungen durch Rückstaus zu rechnen.

Seefracht:
Die Spannungen wirken sich zunehmend auf wichtige maritime Handelsrouten aus — insbesondere auf die Straße von Hormuz, den Persischen und Arabischen Golf, den Golf von Oman, den Golf von Aden, das Rote Meer sowie Teile des östlichen Mittelmeers. Auch der Suezkanal ist bereits seit längerem nicht uneingeschränkt nutzbar und bleibt ein zusätzlicher Risikofaktor.

Mögliche Folgen sind Verzögerungen bei Abfahrten und Ankünften, verlängerte Transitzeiten, Routenänderungen, Kapazitätsengpässe, steigende Transportkosten sowie bereits vereinzelt Buchungsstopps seitens Reedereien. Wir stehen in engem Kontakt mit unseren Dienstleistern und Reedereien, um Auswirkungen bestmöglich zu begrenzen. Bitte beachten Sie jedoch, dass diese Situation als höhere Gewalt einzustufen ist und Folgekosten durch Verspätungen oder Umladungen leider nicht ausgeschlossen werden können. Allfällige Kosten wie bspw. Demurrage-, Detention, oder Storagekosten gehen zu Lasten der Ware.

Unsere Massnahmen:
•  Prüfung alternativer Routings über weniger betroffene Regionen
•  Monitoring zeitkritischer Sendungen
•  Enge Abstimmung mit Airlines, Reedereien und Partnern

Bitte berücksichtigen Sie die aktuelle Situation bei Ihrer Versandplanung. Verlässliche Prognosen zu Laufzeiten und Kosten sind derzeit nur eingeschränkt möglich. Für konkrete Sendungen prüfen wir gerne individuelle Lösungen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Ihr Streck Übersee-Team