Passar 2.0: Streck Transport AG als Pilotbetrieb für die Zukunft des Schweizer Zollwesens
Voraussichtlich 2027 wird Passar Einfuhr in der Schweiz verpflichtend. Viele Unternehmen unterschätzen jedoch bereits heute den damit verbundenen Handlungsbedarf. Die Einführung von Passar bedeutet weit mehr als eine neue Zollanmeldung: Sie erfordert angepasste Prozesse, geschulte Mitarbeitende und eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen ERP-Systemen, Speditionen und den Zollbehörden.
Frühzeitig Verantwortung übernehmen
Als zukunftsorientiertes Unternehmen möchten wir nicht erst reagieren, wenn neue Anforderungen verpflichtend werden. Deshalb haben wir uns bewusst als Pilotbetrieb für Passar 2.0 zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) und unserem Softwarepartner Riege konnten wir eine erfolgreiche Pilotfahrt im Bereich Passar 2.0 – Warenverkehr Einfuhr in die Schweiz durchführen. Die Zollabwicklung erfolgte dabei über die ActiveApp.
Wertvolle Erfahrungen aus der Pilotphase
Besonders positiv hervorzuheben ist die offene, transparente und lösungsorientierte Zusammenarbeit mit dem BAZG. Während des gesamten Projekts standen ein konstruktiver Austausch und eine enge Kommunikation im Mittelpunkt. Diese Zusammenarbeit hat wesentlich zum erfolgreichen Verlauf der ersten Testphase beigetragen.
Unsere bisherigen Erkenntnisse zeigen zudem, dass die technischen Abläufe und Prozesse bislang wie geplant funktionieren. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig eine frühzeitige Vorbereitung ist.
Die grösste Herausforderung: Die Grundlagen schaffen
Als Pilotbetrieb mussten wir bereits sehr früh die technischen und organisatorischen Voraussetzungen schaffen, um Passar 2.0 erfolgreich testen zu können. Während viele Unternehmen bis zur verpflichtenden Einführung noch Zeit für ihre Vorbereitungen haben, war es unsere Aufgabe, die notwendigen Grundlagen bereits heute zu schaffen und neue Prozesse unter realen Bedingungen zu erproben.
Die Testphase geht weiter
Weitere Tests sind bereits geplant, darunter zusätzliche reale Transporte mit Streck-LKWs. Gemeinsam mit unseren Projektpartnern werden wir den Pilotbetrieb kontinuierlich erweitern und weitere Funktionen sowie Prozessabläufe testen.
Jetzt mit der Vorbereitung beginnen
Thomas Schlageter, Leiter Zollwesen bei der Streck Transport AG, empfiehlt Unternehmen, sich bereits heute intensiv mit Passar auseinanderzusetzen und die notwendigen Vorbereitungen frühzeitig anzugehen. Die Einführung betrifft nicht nur die IT, sondern die gesamte Prozesskette: von den ERP-Systemen über die Zollabwicklung bis hin zu den internen Abläufen und der Zusammenarbeit mit Logistik- und Zollpartnern.
Wir unterstützen Sie beim Onboarding
Mit unserer Fachkompetenz schaffen wir die Grundlage, Unternehmen bei der Einführung von Passar kompetent zu begleiten und den Onboarding-Prozess zu erleichtern. Über den weiteren Verlauf des Pilotprojekts sowie neue Testergebnisse informieren wir regelmässig.
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf:
Thomas Schlageter
Bereichsleiter Zollwesen
Thomas.Schlageter@streck.ch